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Historie

 

       
  Der Ort Heinrichshagen, der heute 45 Einwohner zählt, ist urkundlich erstmals 1547 erwähnt und soll nach einer Sage seinen Namen von Herzog Heinrich (Heinrich der Vogler), der von 919 bis 936 regierte und im Vogler Vögel gefangen haben soll, erhalten haben. Das Wappen des Ortes Heinrichshagen zeigt daher aus diesem Grunde auch eine Krone und zwei Greifvögel. Dieses Wappen hat auch der Schützenverein Heinrichhagen e.V. übernommen. Heute gehört der Ort Heinrichshagen zur Gemeinde Kirchbrak.

Heinrich der Vogler  
  In der Gemeinde Kirchbrak hat sich im Jahre 1951 bereits ein Schützenverein mit dem Namen "Schützenverein Kirchbrak" gegründet. Dieser Verein hat maß geblich bei der Gründung des Kreisschützenverbandes Holzminden e.V. im Jahre 1952 mitgewirkt, wurde aber nach kurzer Zeit wieder aufgelöst.

Im Jahre 1979 hat die Feuerwehr auf Veranlassung des damaligen ersten Vorsitzenden Tappe vom Schützenverein Lobach auf dem Schützenstand Papenheide in Lobach einen Dorfkönig ausgeschossen. Erster Dorfkönig wurde Günter Kindler. Durch dieses Schiessen hat man Freude am Schiesssport gewonnen und am 18. Juli 1980 wurde der Schützenverein Heinrichshagen e.V. von 40 Mitgliedern gegründet.

Bei der Gründungsversammlung waren 28 Mitglieder anwesend und stimmberechtigt Alle Gründungsmitglieder haben neben dem üblichen Monatsbeitrag auch einen einmaligen Umlagebeitrag bezahlt. Kurzfristig sind 8 weitere Mitglieder eingetreten, die eine Aufnahmegebühr bezahlt haben. Diese Mitglieder sind als den Gründungsmitgliedern gleichgestellt aufgenommen worden.
 
     
 
Gründungsmitglieder Achim Brennecke
Maria und Arthur Brennecke
Uwe Brennecke
Sigrid und Klaus Brühling
Christine und Heinz  Dettke
Karin und Reinhard Engelke
Annemarie und Wilhelm Kese
Regina und Werner Kese
Anneliese und Günter Kindler
Inge und Hans-Waldemar Launer
Elli und Erhard Mentner
Ilse und Herbert Möller
Martina und Ernst Preine
Gerlinde und Wilhelm Schaper
Erna und Wilhelm Schaper
Karin und Walter Schmalhof
Anneliese und Helmuth Schmidt
Hermann-Johann Schmidt
Heidemarie und Günter Winnefeld
   
Den Gründungsmitgliedern gleichgestellte Mitglieder Uta und Jürgen Alten
Margret und Karl-Heinz Kriebel
Anita und Willi Meier
Brundhilde und Heinz Schaper
 
     
     
  Der erste gewählte Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:  
 
   
Erster Vorsitzender Heinz Dettke
Zweiter Vorsitzender Wilhelm Kese
Schatzmeister Walter Schmalhof
Schriftführer Reinhard Engelke
Damenleiterin Gerlinde Schaper
Schießsportleiter Hans-Waldemar Launert
Jugendleiter Erhard Mentner
 
     
     
 
Man war sich in der Gründungsversammlung , nachdem die Verhandlungen mit Herrn Wilhelm Schaper sen. wegen des erforderlichen Gründstücks positiv abgeschlossen werden konnten, schnell darüber einig, einen Röhrenschiessstand zu bauen. Der Bau der unterirdischen Röhrenschiessanlage war aber nur möglich, weil die ehemalige Gemeinde Heinrichshagen im Jahre 1969 das gebaute Feuerwehrgerätehauses voll unterkellert hat. Der damalige Verwaltungsausschuss der Gemeinde Kirchbrak hat die Gegebenheiten in Augenschein genommen und stand de mVorhaben aufgeschlossen gegenüber und hatte Unterstützung zugesagt. Auß erdem wurde mit der Samtgemeinde Bodenwerder,  als Träger des Feuerwehrgerätehauses, die erforderliche Vereinbarung getroffen, so dass dem Baubeginn dann nichts mehr im Wege stand.

Bei den 100 lfdm Betonrohren, die in Eigenleistung verlegt wurden, handelt es sich um einen Sonderposten, den unser damaliger zweite Vorsitzender kostengünstig besorgt hat. Die Finanzierung des ersten Bauabschnitts konnte mit finanzieller Hilfe der Mitglieder sowie mit Hilfe der Gemeinde und des Kreises sichergestellt werden. Die Arbeiten -wie insbesondere Baggerarbeiten, Rohrverlegung und die angefallenen sonstigen Arbeiten- wurden in vollem Umfang durch die Damen und Herren des Verein ausgeführt.

Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts zeigte sich sehr schnell, dass der vorhandene Kameradschaftsraum zu klein war, so dass hier dann im Jahre 1981/82 eine Vergröß erung des Kameradschaftsraumes vorgenommen wurde. Auch bei diese Maß nahme wurden wieder erhebliche Eigenleistungen von den Mitgliedern erbracht, wobei auch hier der Kreis und die Gemeinde finanziell geholfen haben.

Es zeigte sich dann, dass die vorhandenen zwei Kleinkaliber-Schiessanlagen, die auch für Luftgewehrschiessen umgebaut werden konnten, nicht ausreichten.

 
 
Die Planungen und der Bau des Schieß sporthalle mit Küche und vergröß erten Kameradschaftsraum wurde auf Grund eines einstimmigen Beschlusses der Hauptversammlung durchgeführt. Die Planungs- und Bauaufsichtsarbeiten lagen in den Händen des Bau-Ing. W. Brennecke. Nach Sicherstellung der Finanzierung hat die Firma Müller-Bau am 16. Januar 1991 begonnen. Auf Grund des entsprechenden
Wetters konnte das Gebäude nach kurzer Zeit und zwar am 15. April 1991 gerichtet werden. Auf Grund der erheblichen Eigenleistungen hat sich die Fertigstellung der Maß nahme erheblich hingezogen, so dass die offizielle Einweihung erst am 29. Juli 1995 erfolgen konnte.
LG-Halle
 
 
LG-Halle2

Im Anschluss an die offizielle Einweihung hat der Verein dann einen Tag der offenen Tür veranstaltet, an dem alle Einwohner der Gemeinde Kirchbrak Gelegenheit hatten, die Anlagen zu besichtigen.

Beim Bau der Anlagen wurden zunächst ölöfen bzw. Gasöfen eingebaut. In der Zwischenzeit werden die Räumlichkeiten durch eine Warmwasserleitung, die durch einen zentralen Gasofen betrieben wird, beheizt. Die Beschaffung der hierfür erforderlichen Materialien hat der Schützenverein voll aus eigenen Mitteln vorgenommen  und die Arbeiten und zwar Verlegung der Rohrleitung etc. sind von Mitgliedern in Eigenleistung vorgenommen worden.

Am 8. Juli 2000 hat der Schützenverein Heinrichshagen e. V. in Beisein zahlreicher Gäste aus den Vereinen der Gemeinde Kirchbrak und aus befreundeten Schützenvereinen sowie einigen Ehrengästen das 20-jährige Jubiläum festlich in den Räumen des Vereins begangen. Diese Veranstaltung war ein voller Erfolg.

 
 

Der Verein hat sich bereits bei der Gründung zum Ziel gesetzt, das sportliche Schiessen nach den Richtlinien des deutschen Schützenbundes und des Landessportbundes zu fördern. Darüber hinaus soll aber auch die Geselligkeit und Kameradschaft nicht zu kurz kommen. Diese Feststellung gilt für den Schützenverein Heinrichshagen e.V. auch weiterhin.

 

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